Heit is da Dog des Dialekts — der Computa vasteht a mehrare Programmiersprachn

Mia hammad amoi a paar Programmiersprachen zamgstellt, mit dene mia gern arbatn und de a in der Zukunft ogwendt wern.

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Servus beinand, mia hammad uns dacht, mia schreibn am Dog des Dialekts amoi was über de verschiedanen Computersprachn und wieaso ma überhaupt no welche braucht und a so vui vaschiedene, obwoi I doch eh scho mit meim Smartphone, mit Siri und Alexa und wia de Derndl alle hoaßn megn, scho redn ko, wia ma da Schnabel gewachsn is. Aba da hammas scho. “Habe de Ehre” vastehts ja scho, aba dann wars des a scho. Oachkatzerlschwoaf geht a no. Dann is fertig.

Dabei hats immer scho verschiedene Dialekte gebn, au in der Computersprach. Da Computa dadads vielleicht schon vasteh, wenn mas ihm nur gscheid olernt. Des hats ja ois scho gebn. Da gibts Computersprachn, die san nur zammgstellt aus lauter Arnold Schwarzenegger Zitate. Oda a für de Programmierer, die ned amoi bis drei zähln kenna, gibts a Sprach, die nur aus zwoa Befehle besteht (Iota und Jot). So wärs a möglich, dass da Computa boarisch vasteht. Die Sprach könnt nachad so ausschaun:

1 <boarisch>

2 Jetzad fragst des amoi ab () und

3 wenn des is (),

4 dann machst des (),

5 ansonsten machst des (),

6 und dann dads so () weida geh,

7 und wennst gar nimma weida weißt, fangst von vorn noamoi o;

8 <\boarisch>

Es kannd nachad sei, dass irgendwann selbst am Computa zvui an boarisch werd, oder der oane vasteht bloß an Oberpfälzer Dialekt, da anderne bloß an niederbayerischen und so weida, es gibt ja ganz a paar fiese Dialekte. Und dassd des Lesen von so am Blogbeitrag koa Sündenstraf wird, schalt ma wieda um auf des, wos die meisten Leser kenna soidn, hochdeitsch.

Was ist eine Programmiersprache?

Mit einer Programmiersprache können einem Computer Anweisungen gegeben werden, die er ausführen soll. Sie ist das Bindeglied zwischen der Sprache des Menschen und der Sprache eines Computers. Auf diesem Wege können Informationen verarbeitet werden.

Da digitale Prozesse nichts anderes können außer zwei Zustände zu unterscheiden (Null und Eins, Strom und kein Strom), verstehen sie nur logische Bestandteile wie beispielsweise Operatoren und Funktionen. Daher ähneln Programmiersprachen eher mathematischen Strukturen.

Wozu brauche ich überhaupt noch Programmiersprachen? Siri, Alexa und Google verstehen doch schon deutsch und viele andere Sprachen? Das stimmt. Das basiert allerdings ebenfalls auf einer Software, die die Sprache erkennen muss. Auch diese Software ist in ihren Grundstrukturen durch eine der folgenden Programmiersprachen geschrieben worden. Eines vorweg:

HTML ist keine Programmiersprache

Unsere Entwickler sind multisprachig aufgewachsen. Nur eine können sie nicht, das ist HTML. Das ist auch gut so, denn HTML ist keine Programmiersprache. Das “L” steht zwar für Language, HTML beinhaltet jedoch keine Befehle, Algorithmen oder Schleifen, wie es für Programmiersprachen üblich ist. Es ist eine Auszeichnungssprache, die Inhalte eines Dokuments wie einer Webseite strukturieren kann. Und als solche wird sie auch bei uns von unseren Entwicklern professionell ein- und umgesetzt.

Die Hauptsprachen, die bei uns eingesetzt werden, sind PHP und JavaScript. PHP ist die verbreitetste Programmiersprache überhaupt, ist auf den meisten Servern installiert und relativ leicht zu lernen. Allein mit PHP haben Sie in Deutschland eine Auswahl von über 3.000 Stellenangeboten, die noch dazu relativ gut dotiert sind. Als organisch gewachsene Programmiersprache hat PHP auch ein paar Mängelerscheinungen, da viele Entwickler gleichzeitig beteiligt sind. Zu viele Köche verderben eben die Köchin. Die Namen der Funktionen und ihre Anordnung ist nicht ganz einheitlich. Doch damit lässt sich gut umgehen, so der Senior Entwickler von PHP, Josh Lockhart.

Java und JavaScript führen zusammen mit Python die Bestenliste der Programmiersprachen an. Das bedeutet, dazu gibt es die meisten Tutorials, Experten, Kurse und Suchanfragen im Netz.

Programmiersprachen für die Zukunft

Es gibt mehrere Portale, die sich mit der Zukunftsfähigkeit der Programmiersprachen auseinandersetzen. Gut beraten ist man mit t3n.de, hackr.io oder codinginfinite.com.

Python ist die erste Wahl, wenn sich jemand im Job verändern oder neu erfinden will. Sie bietet keine große Einstiegshürde und ist sehr verbreitet. Youtube, Instagram, Pinterest basieren alle auf Python. Auch viele Start-Ups setzen auf Python.

Neben Java und Javascript aus der Bestenliste bietet sich C/C++ an für all diejenigen, die tiefer in ein System einsteigen wollen. Dateisysteme, Betriebssysteme bauen auf C++, auch hochperformante Trading-Plattformen basieren darauf. Es hat den Ruf, extrem schnell und stabil zu sein und bietet einen großen Pool an fertigen Bausteinen für verschiedenste Datenstrukturen an.

Golang oder Go programming language ist eine Programmiersprache aus dem Hause Google. Viele Start-Ups aus Silikon Valley setzen auf Golang, da es Multithreading, also die gleichzeitige Bearbeitung vieler Kanäle, unterstützt wie keine andere Sprache und daher gerade für Cloudcomputing interessant ist. Gerade Entwickler, die mit Java oder C++ unzufrieden sind, wechseln zu dieser Open-Source-Programmiersprache. Eine andere Alternative ist auch die Sprache Rust, die von Mozilla beworben wird, allerdings noch recht jung.

Wenn es um Machine Learning oder aufwändige Datenanalysen geht, ist R programming language oder einfach R die erste Wahl. R bietet ein gutes Framework und viele bereits eingebaute Bausteine für Algorithmen, damit sich Maschinen besser verstehen. Wer als Analyst in große Unternehmen einsteigen will, sollte sich mit R beschäftigen. Wer es mit R nicht so hat, kann sich auch bei Matlab bedienen, das ebenfalls hervorragend geeignet ist für Statistiken, Analysen und ihre visuelle Aufarbeitung.

Swift ist die Sprache für iOS Apps. App Store von Apple und Google Play Store teilen sich den Markt an mobilen Anwendungen auf. Wer dagegen für Googles Android programmieren will, sollte sich bei Kotlin umsehen. Seit 2017 ist sie die offizielle Android Sprache und verzeichnet auf GitHub den größten Zuwachs.

Wer für Microsoft arbeiten will, sollte sich C# (C-Sharp) anschauen. Backends basieren auf C# sowie viele Spiele und Microsoft-spezifische mobile Anwendungen, sofern noch relevant. TypeScript stammt aus dem gleichen Hause und versteht sich sehr gut mit Javascript. Auch das Framework Angular, das auch bei idowapro angewendet wird, baut auf TypeScript.

Fazit

Einen Computer zu programmieren ist nicht mehr nur eine Domäne von einsamen jungen Leuten im Keller der Eltern oder in der Garage. Es ist eine Fähigkeit, die sich jeder aneignen kann und immer gebraucht wird. Die Einstiegshürden werden immer kleiner und der wachsende Markt an Online Kursen, die noch nicht einmal etwas kosten, steigt rasant. Selbst mit Baukastensystemen können Anwendungen programmiert werden, ohne je eine einzige Zeile Code geschrieben zu haben.

Für alle, die sich nicht nur hobbymäßig breiter aufstellen wollen, sondern sich sogar hauptberuflich verändern möchten: So günstig und gleichzeitig lukrativ war die Gelegenheit noch nie.

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