“Bayerns Bestes”… Printmagazin! Eine Zusammenarbeit mit idowapro

Das Verlagswesen in Deutschland wird erschüttert von der digitalen Disruption. Ganz Deutschland? Nein. Ein kleiner Verlag im Herzen von Ingolstadt wagt es, ein Hochglanz-Printmagazin neu aufzulegen - noch dazu ohne digitales Pendant.

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idowapro übernahm den zugehörigen, kleinen Internetauftritt. Wir sprachen mit dem Geschäftsführer des Verlages Michael Stern über die Strategie von Bayerns Bestes und darüber, wie heute ein Printmagazin erfolgreich werden kann.

Idowapro: Wer oder was ist espresso?

Michael Stern: espresso ist ein kleiner familiärer Verlag im Herzen von Ingolstadt, der sich vorrangig mit dem Ingolstädter Umfeld beschäftigt (Blickpunkt Ingolstadt = Wochenzeitung für Ingolstadt; espresso-Magazin = Boulevard- & Lifestyle-Magazin für Ingolstadt).

Mit „Bayerns Bestes“ wollen wir aber auch unsere schöne Heimat Bayern präsentieren und das seit August 2017 deutschlandweit.

espresso ist seit Januar 2017 Teil der Mediengruppe Straubinger Tagblatt / Landshuter Zeitung.

Was ist ihre Rolle im Verlag?

Geschäftsführer seit Januar 2017.

Was hat das Magazin früher ausgemacht und woher kam der Impuls für einen Relaunch?

Ursprünglich war „Bayerns Bestes“ als Magazin - von Bayern für Bayern - gedacht. Leider wurde es von Anfang an aber versäumt, eine klare Linie ins Heft zu bringen. So war es für die Leser schwierig, sich mit dem Magazin zu identifizieren und auch die Vermarktung ohne klares Konzept ist eine Mammutaufgabe.

Warum die Internetagentur idowapro?

idowapro ist professionell in Beratung und Zeitmanagement sowie innovativ in Sachen Design, Layout und Umsetzung. Da hat einfach alles Hand und Fuß.

Was wurde über den Haufen geworfen, was überarbeitet?

Wir haben uns dann gemeinsam an einen Tisch gesetzt und über ein „neues Bayerns Bestes“ nachgedacht. Der Titel „Bayerns Bestes“ hat so viel Kraft. Diese Kraft wollen wir nutzen.

Also haben wir überlegt, was ist denn nun das Beste an Bayern und sind dann natürlich darauf gestoßen, dass Bayern schon seit Jahren das beliebteste Reiseland der Deutschen ist. Die Deutschen schätzen Natur, Kultur, Tradition, Gastfreundlichkeit etc. Das war dann unser Ansatzpunkt.

Was ist das Ziel des neuaufgelegten Magazins?

Wir wollen den Menschen Bayern näherbringen. Dafür gehen wir natürlich auch etwas auf die typisch bayerischen Klischees, also Berge – Lederhose – Bier…, ein. ABER: wir wollen auch versteckte Schönheiten zeigen, Hintergründe beleuchten, Ratgeber für Familien sein und Tipps für Freizeit und Erholung geben.

Ist es in digitaler Zeit nicht mutig, noch eine Printausgabe herauszubringen ohne direkte Online-Entsprechung? Ist das nicht der erste Gedanke bei einem Relaunch?

Wir sind der Meinung, dass es gerade in dieser schnelllebigen digitalen Zeit wichtig ist, auch mal abzuschalten und sich mit einem gut gemachten Magazin zu beschäftigen. Mit Bildern und Emotionen kann man da sehr viel erreichen. Gerade bei unserer weiblichen Zielgruppe. Und zudem kann sich der Leser noch den ein oder anderen Insider-Tipp für Bayern holen, um dem Alltag vielleicht mal ein paar Tage zu entfliehen.

Natürlich können wir uns der Online- / Socialmedia-Welt nicht verschließen und arbeiten daher auch an einem Online-Konzept. Der neue Online-Auftritt ist dazu der erste Schritt. Hier können sich die Leser oder auch unsere Partner über unser Magazin informieren und auch schon die aktuellen Themen anlesen. Beim Printprodukt haben wir den Relaunch schon gut gemeistert – jetzt kommt der nächste Schritt.

Welches Bild von Bayern wollen Sie vermitteln?

Wir sind alle begeistert von unserer Heimat und dieses Heimatgefühl wollen wir über die Landesgrenzen hinaus vermitteln. Bayern ist einfach mehr als Berge – Lederhose – Bier…

Herzlichen Dank für das Interview! Weitere Infos unter bayernsbestes.de.

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